Besichtigung HIEBER Märkte


  • Nach seinem letztjährigen Vortrag bei der IHK und sehr interessanten anschließenden Gesprächen konnten wir den Grundstein für unseren „Ausflug“ am 14.03. legen. Zusammen mit Herrn Jörg Hieber konnten wir 3 Hiebers Frischemärkte besuchen: interessante Eindrücke, ein Blick hinter die Kulissen, gute Gespräche, Informationen aus erster Hand haben diesen Ausflug geprägt und wurde abgerundet durch ein schönes gemeinsames Abendessen.

Die 3 Märkte und ihre Daten:

Grenzach

  • seit 01.08.2007
  • Verkaufsfläche: 3.500 qm
  • Vollzeitkräfte: 146 + 13 Azubis in 6 Ausbildungsberufen
  • Umsatz: 39.758.486€
  • Größter Umsatzanteil: Fleisch + Wurst mit 16,5%

Schopfheim

  • seit 24.06.1998
  • Verkaufsfläche: 2.370 qm
  • Vollzeitkräfte: 67 + 8 Azubis in 6 Ausbildungsberufen
  • Umsatz: 15.028.205€
  • Größter Umsatzanteil: Fleisch + Wurst, sowie Getränke, Wein & Spirituosen mit je 15,1%

Lörrach

  • seit 02.07.2001
  • Verkaufsfläche: 3.470 qm
  • Vollzeitkräfte: 160 + 15 Azubis in 6 Ausbildungsberufen
  • Umsatz: 37.355.711€
  • Größter Umsatzanteil: Fleisch + Wurst 16%

Durch die Besuche in gleich 3 Märkten konnten wir schön die individuelle Gestaltung der Märkte vor Ort (feststellen) erleben, einer der vielen Punkte in der sich das „Hieber“ Konzept von anderen Märkten der Edeka Gruppen und anderen Ketten unterscheidet. Freie Kassen, also keine Kassenvorsatzartikel (Süßigkeiten, Zigaretten etc.), gehört dabei genauso dazu, wie viele design-orientierte Punkte, z.B. die eingebaute Beleuchtung der Regale oder besonders ansprechend angerichtete Waren im Schopfheimer Markt.

Durch Hr. Hieber bekamen wir auch einen Blick hinter die Kulissen: durch spezielle Anbauten kann die Kühlkette an der Warenannahme, der Rampe für die LKWs garantiert werden. Er zeigte uns aber auch, welch hoher manueller Aufwand hinter der Pfandflaschen Rücknahme steckt.
Die Kühlvitrinen haben die Hieber Märkte mit dem Hersteller zusammen entwickelt: durch die schräg stehende Tür, schließt sich diese mit geringerem Aufwand selbstständig und durch das weitere Konzept entkommt weniger Kälte aus dem Schrank, wenn ein Kunde Ware entnimmt. Dies schont die Umwelt und spart Kosten.

Sehr interessant sind aber auch die elektronischen Etiketten: die Anzeige der Informationen und auch der Preis werden direkt über die Zentrale gesteuert, an den einzelnen Markt gesendet und erscheinen so unkompliziert und mit geringem Aufwand auf dem Display.

Jeder Hieber Markt hat seine persönliche Note. So legt der Markt in Schopfheim ein besonderes Augenmerk auf die Beleuchtung der Ware, wohingegen der Grenzacher Markt durch seine Produktvielfalt besticht:
Ein durchschnittlicher Edeka Mark hat etwa 25.000 Artikel. In Grenzach umfasst das Sortiment mehr als das doppelte: hier werden über 56.000 Artikel und ca. 2.700 Weine angeboten. Das Bekannte „Marktbier“ wird durch einen eigenen Braumeister im Lörracher Markt selbst gebraut, und wir haben erfahren können, dass im Juni zum ersten Mal Weißbier gebraut werden wird.

Zum Abendessen gab es Miso Suppe, Glasnudelsalat mit Sesam-Dressing und Sushi. Alternativ gab es ein leckeres Stück Lachs oder Steak dabei hat uns Karsten Pabst (Geschäftsführender Gesellschafter) weitere Einblicke in sein Handwerk gegeben. Wir haben einiges über die angebotenen Fleischsorten erfahren, wie beispielsweise Black Angus, Iberico oder Berkshire.

Neben einer breiten Produktpalette legt Hieber auch großen Wert auf Lieferanten aus der Region. Zu diesen zählen zum Beispiel: Schäferei Sigwart aus Efringen-Kirchen oder das Hofgut Silva, welches mit seiner ganzjährigen Freilandhaltung Schweinefleisch auch in Sterneküchen liefert.

Wir bedanken uns bei Herrn Hieber für dieses gelungene, informative und schönes Event.

 
 
 
 
 

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