Recap: Besichtigung uptownBasel

Recap: Zu Gast bei QuantumBasel und uptownBasel in Arlesheim

Eine der wenigen kommerziell nutzbaren Quantencomputing-Anlagen weltweit steht in Arlesheim bei Basel, im Dreiländereck. Wir haben uptownBasel und QuantumBasel besucht.

Ein Quantencomputer aus der Nähe

Durch den Abend führte Dr. Frederik Flöther, Chief Quantum Officer bei QuantumBasel, Experte für Innosuisse und Mitglied des Center for Quantum Computing and Quantum Coherence (QC2) an der Universität Basel. Er erklärte, wie ein Quantencomputer rechnet, wo die Unterschiede zur klassischen IT liegen und wofür Unternehmen die Technologie heute schon einsetzen. Die Technik blieb dabei nah an den Anwendungsfragen. Im Zentrum stand der IonQ Forte Enterprise, der erste kommerziell nutzbare Quantencomputer der Schweiz, mit Themen wie Optimierung und Simulation komplexer Prozesse.

Keine Theorie mehr

Dass Quantencomputing den Laborstatus verlassen hat, lässt sich an den Anwendern ablesen. Pfizer hat am Standort Freiburg mit hybriden Quantenverfahren die Produktionsplanung verbessert, auch Syngenta arbeitet mit QuantumBasel. IonQ hat die Zusammenarbeit in Arlesheim Anfang 2026 bis 2029 verlängert und entwickelt dort die nächste Systemgeneration. Wer früh versteht, was diese Rechenleistung kann, ist im Vorteil, wenn die Anwendungen den Markt erreichen.

Spitzentechnologie in der Nachbarschaft

uptownBasel versteht sich als Kompetenzzentrum für Industrie 4.0. Auf dem Schorenareal in Arlesheim wächst ein Standort für Technologieunternehmen, an dem QuantumBasel den ersten kommerziell nutzbaren Quantencomputing-Hub der Schweiz betreibt. Dass so ein Ort direkt im Dreiländereck liegt, macht ihn für die Region konkret.

Danke an Gerd J. Maldacker für die Organisation sowie an die Teams von QuantumBasel und IonQ für den Einblick.